Hallo Ihr Lieben,
nun schaffe ich es endlich auch mal wieder einen Post zu schreiben.
Ein wenig rah habe ich mich gemacht - ich weiß!
Doch bevor ich meine Gedanken mit Euch teile - holt Euch Eurer Lieblingsgetränk und nehmt ein gemütliches Plätzchen ein. Heute wird es etwas ausführlicher!
Oft weiß ich nicht woran es liegt, dass ich manchmal einfach nicht aus "den Pötte" komme - so sagt man hier bei uns komme.
Keine Zeit?
Keine Lust?
Keine guten Ideen?
Natürlich fordert das reale Leben einen ganz schön aber das ist nicht wirklich der Grund für diesen Schlendrian.
Nun ist schon die Hälfte des Wonnemonats Mai (leider gefühlter April) vergangen und ich habe das Gefühl - die Zeit rast.
Im Hinblick auf meinen diesjährigen 50sten Bruzeltag - mache ich mir oft Gedanken über mich und mein/unser Leben.
Nicht das ich nicht zufrieden wäre. Doch oft beschleicht mich ein Gefühl, dass dies noch nicht alles war.
Kennt Ihr das auch?
Mein bisherige Leben lasse ich Revue passieren.
Ich versuche ich mich daran zu erinnern, wie es als Kind war.
Ist die Zeit auch so schnell vorbei gegangen?
Was hat man gefühlt?
Wie war es?
Als Kind (zumindest in meiner Generation) lebte man in den Tag hinein. Oft war der Kindergarten oder später die Schule die einzigen Termine im Kalender.
Man hatte Zeit für sich!
Das "ERWACHSENEN-LEBEN" fordert einen manchmal ganz schön.
Man hat das Gefühl, in kürzerer Zeit immer mehr Dinge erledigen zu müssen.
Klar mag ich was ich mache!
Umsorge meine Familie mit ganz viel Liebe, mache meinen Job, gestalte mein Heim.
Doch gelegentlich kommt das große "ABER" .....
"Gehe, wenn du gehst.
Sehe, wenn du siehst.
Höre, wenn du hörst.
Spüre, was du bist."
…..ist bzw. war es das schon?
Gedanken kreisen und kreisen - ich will etwas ändern!
Dazu muss man in kleinen Schritten anfangen.
Dies habe ich im Januar bereits getan. Ich konnte zwei Haken an der To - Do Liste machen.
Einmal in der Woche gehe ich zur Rückenmassage

und mache nun jeden Mittwochabend 1 1/2 Stunden Yoga unter Anleitung.
Ich höre schon einige stöhnen und vor sich hin lächeln...…..schon wieder eine die dem Yoga-Hip verfällt.
Nein....für mich war es genau die richtige Entscheidung!
Dort erlerne ich Achtsamkeit zu mir selber und Geist und Körper in Einklang zu bringen.
Nach langer Zeit wieder einmal Zeit nur für mich - herrlich!
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| Mein kleines Yoga-Eckchen |
Doch dabei kann ich es nicht belassen.
Nicht nur, dass ich Yoga selber mache - nein ich beschäftige mich auch viel mit dem Thema Achtsamkeit und wie Yoga dabei helfen kann, körperliche Problemchen in den Griff zu bekommen.
In der städtischen Bücherei bin ich nun ein Dauergast. Ich weiß nicht wie viele Bücher ist bereits nach Hause geschleppt habe ……. lach.
Damit nicht genug - hat meine Hausärztin Anfang April einen Warnschuss für mich ab gegeben.
Die Blutwerte sind seit einiger Zeit schon nicht mehr so wirklich gut, der Blutdrucksteigt immer in die Höhe, das rechte Knie fängt an mucken zu machen. Was tun? Wir gehen nun gemeinsam meinen Ernährungsgewohnheiten an den Kragen. Durch einige Kilos weniger sollte ich Entlastung für die Übel bekommen.
Das war genau der 01.04. und leider kein Aprilscherz.
Seit diesem Tag habe ich meine Ernährung auf Low carb umgestellt.
Kein Brot und keine Backwaren aus "normalen" Mehlen, keine Kartoffeln und keine Nudeln. Natürlich auch keine Naschereien!
Viel Gemüse und Salat, geeignetes (nicht zu fruktosehaltiges) Obst, mageres Fleisch, Eier in allen Variationen, Nüsse und Samen sowie Milchprodukte soll ich zu mir nehmen.
Großer Faktor um den Stoffwechsel besser in Gang zu bringen - viiiiiel trinken.
Das ist leider ein großes Manko bei mir. Ich glaube in einem vorherigen Leben war ich ein Kamel....lach.
Ich vergesse oder besser gesagt ich ignoriere das Wasser, selbst wenn es vor meiner Nase steht. Zur Zeit gewöhne ich mir an, jede volle Stunde ein Glas Wasser zu mir zu nehmen. Bis her klappt das ganz gut.
Vielleicht hat ja einer noch Tipps für mich!?
Diese Essensumstellung ist eine Herausforderung beim täglichen Kochen. Nicht dass man sich vieles neues überlegen und sich Gedanken über die Lebensmittel, welche man essen darf, machen muss, sondern auch, dass die anderen Familienmitglieder dabei satt werden. Nicht auf Fertigprodukte zurückzugreifen, sondern alles frisch zu machen ist lecker und toll - aber auch zeitaufwendig.
Mein Fazit :
Die Waage zeigt 4 kg weniger, bei meinen Wehwehchen merke ich auch schon Besserung und meine Familie unterstützt mich. Kurz um - alles gut!
Mein nächstes Ziel wird sein, noch einiges an Kilos zu verlieren, etwas mehr Sport zu machen und Yoga und Achtsamkeit in meinen Alltag zu integrieren.
Gerne werde ich Euch daran teilhaben lassen!
1. Weil es mir Spaß macht mich mit der Ernährung und dem Yoga zu beschäftigen
2. Meine Erfahrungen mit Euch zu teilen
3. Bin ich eine, wie viele, die auch schon mal so einen leichten Druck von außen braucht...grins!
Ich habe mir überlegt, Euch mit meinem angeeigneten Yoga-Wissen und Rezepten der Ernährungsumstellung nun Donnertags auf dem Laufenden zu halten. Natürlich werden auch die Themen, für die mein Blog steht, weiterhin Bestandteil bleiben.
Habt Ihr Lust dabei mich zu begleiten?
Ich würde mich sehr freuen!
Euch nun eine schöne Restwoche.....das Wochenende ist ja bereits zum Greifen nah.

Achtet und seit lieb zu Euch selber.
Liebe Monika,
AntwortenLöschenzuerst einmal freut es mich, dass wir wöchentlich bei deinen Aktivitäten dabeisein dürfen.
Zum Schlendrian, nun ja, er ist immer wieder da und wenn ich meinen Tagesablauf nicht strukturiere, dann verfalle ich ihm auch. Ich habe ein schlechtes Gewissen, warum, keine Ahnung. Vielleicht kommt es noch von der Oma, die immer meinte, dass man etwas tun muß. Aber mir wird dann immer gesagt, dass ich Rentner bin und das gehört einfach dazu.
Heute habe ich z.B. meinen Putztag, ich putze heute, damit ich morgen radeln kann und eingekauft habe ich heute auch schon. Das muß ich mir aber vornehmen.
Also morgen pünktlich aus dem Haus. sich von nichts abbringen lassen.
Dabei gehört aber auch die Achtsamkeit für sich nicht auf. Ich powere mich z.B. gerne aus und bin dann erst vollkommen zufrieden mit mit mir.
Viele Menschen meinen dann, was man sich denn noch beweisen will. Gar nichts, aber ich möchte das für mich tun, dass ich mein Programm und meine sportlichen Aktivitäten mache.
Früher war es das Laufen, das geht so recht mit den Knien nicht mehr, dafür radele ich und da bin ich ganz bei mir und das ist für mich das Beste. Andere sind im Garten oder machen wie du Yoga, das ist nichts für mich, habe ich schon probiert, mag ich gar nicht. Aber so hat jeder das, was er möchte.
Knieschmerzen sind auch oft die Folge von Übergewicht und ja - das sollte man einfach reduzieren -, wenn viele auch meinen, ich fühle mich wohl. Das glaube ich nicht. Ein paar Kilos zuviel o.k. aber zuviel so wie ich es oft sehe, ist auch für den ganzen Organismus nicht gut.
Ich schreibe über das radeln, die anderen über das Nähen und stricken und jetzt freue ich mich auf deine Beiträge.
Lieben Gruß Eva
Hallo liebe Monika,
AntwortenLöschenpass weiterhin auf dich auf. Ich finde deine Ansätze zu Veränderungen in deinem Leben richtig klasse und freue mich schon darauf, dich dabei zu begleiten.
Wie du schon gesagt hast, der erste Schritt auf einem langen Weg ist oft der schwerste Schritt, den man machen muss.
Sei lieb gegrüßt
Tina
Liebe Monika,
AntwortenLöschenhöre ich da ganz leise eine Art Midlife-Crisis flüstern? Seit meinem 50sten stelle ich mir auch öfter mal die Frage nach dem Sinn des Lebens und ob das jetzt schon alles war. Ich glaube das ist normal. Uns wird bewußt, dass das Leben endlich ist, also wollen wir die Zeit sinnvoll nutzen. Gesundheit steht da an erster Stelle.
Super, dass du zum Yoga gehst, deine Ernährung umstellst und auf dich acht gibst. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und werde dich hier gerne weiter begleiten.
Mit dem Trinken hab ich es leider auch nicht so. Also keine Tipps.
liebe Grüße
Nicole
Ich bin es nochmals Monika,
AntwortenLöschen2 Liter sollte man am Tag trinken.
Ich vergesse das selten, bei mir ist es mehr.
Kleiner Tip, stelle dir die Mineralwasserflaschen einfach auf den Tisch bzw. in die Küche, damit du siehst, das muß ich noch trinken und dan einfach runter damit.
Das klappt und je mehr du trinkst umso mehr Kilos gehen auch weg. Zudem ist das auch gut für die Blase.
Ich habe immer meine 4 Minalwasserflaschen allerdings aus Glas in der Küche stehen und die müssen weg.
Es klappt.
Lieben Gruß Eva
Liebe Monika,
AntwortenLöschenich finde es wichtig mit sich im Einklang zu sein und wie man das erreicht ist wohl jedem selbst überlassen. Jeder tickt anders und was dem einen guttut mus ja noch lange nichts für den anderen sein. Mach was du brauchst und wo du dich wohlfühlst! Allles andere ist doch egal. :)
Ich beneide dich ein wenig um die Massagen ... .
Habe eine schöne Zeit und ganz liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea :)
Liebe Monika,
AntwortenLöschendiesen Post kann ich 1 zu 1 unterschreiben:) Low carb mache ich schon seit Jahren und das mit dem trinken...... na ja, ich zwinge mich auch immernoch. Gern lese ich hier weiterhin mit und freue mich drauf. Herzlichst Kirsten
Liebe Monika, fast bei jeder Zeile, die du geschrieben hast, habe ich dich voll und ganz verstanden.
AntwortenLöschenAls ich 60 Jahre geworden bin, ging es mir gar nicht gut und keiner konnte mich verstehen warum.
Heute weiß ich das ich jeden Tag feiern muss, jeder Tag ist ein Fest.
Ich habe 8 Jahre in Japan gelebt und habe dort sehr viel gelernt was mir heute sehr wichtig ist.
In Japan heißt es das Glück kommt von Innen.
Das ist auch mein Lebensmotto geworden, nicht zu warten bis es kommt, sondern du hast es in dir.
Du machst das gut so. Ja ich bin auch neugierig wie es bei dir weiter geht.
l.G.Edith
Alles was Du aufgezählt und geändert hast mache ich ebenfalls. Das dauert bis sich eine gewisse Routine einstellt, aber dann wird es irgendwann immer selbstverständlicher .
AntwortenLöschenErnährung umgestellt, mehr auf sich achten, Schwimmen gehen, wandern usw.
Ich denke so wird es Dir ebenfalls ergehen. Wenn man merkt das es gut tut, macht man es gerne .
Ich wünsche Dir ein fabelhaftes Wochenende
LG heidi
Liebe Monika,
AntwortenLöschenwie schön wieder von Dir zu lesen !Du hast einiges angepackt, hinterfragt und in richtige Bahnen geleitet! Das finde ich prima! Ich wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen, bei allem, was Dir vornimmst und durchsetzen wirst :O)
Auch ich freue mich auf Deine weiteren Posts, zu sehen und zu erfahren, wie es weitergeht, mit Joga, mit Low Carb und und und :O)))
Ich wünsche Dir ein zauberhaftes Wochenende!
♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥
P.S. Herzlichen Dank für Deine lieben Worte beim Blogggeburtstagswichteln, das war aber nicht mein Bloggeburtstag, sondern der von Ulrike aus Dänemark, wo ich bei dem Wichteln mitgemacht hatte ;O) Ihr gebühren die Glückwünsche *lächel*
Hallo Monika,
AntwortenLöschenich kann Dir gut nachfühlen, was im Moment an Gedanken bei Dir unterwegs ist.
Als ich 50 wurde, war ich so mit Familie und Krisenbewältigung beschäftigt, dass solche Gedanken keinen Platz hatten. Aber als ich jetzt kurz vor dem 60. stand, hat es mich gepackt.
Die wichtigste Währung für mich ist nun Zeit und so achte ich darauf, dass ich (soweit möglich) nur noch tue, was gut für mich ist.
Yoga ist so gut für den Körper und Achtsamkeit verhilft uns zu mehr Gelassenheit.
Das mit dem Trinken ist auch für mich nicht einfach. Ich trinke zum Frühstück einen halben Liter grünen Tee, vorher im Bad schon einen Becher Wasser und später noch einen Becher, dann ist der erste Liter schon weg.
Den Becher vor dem Frühstück hat mir die Physiotherapeutin empfohlen, dadurch können die Giftstoffe besser ausgeschieden werden, weil die Flüssigkeit beim Essen für dessen Verarbeitung gebraucht wird.
Und dann mache ich mir etwas in 1/2Liter-Gläsern fertig, die immer in meiner Nähe sind. Dadurch habe ich mich gut an die mindestens zwei Liter gewöhnen können.
Uih, das war jetzt aber ein langer Kommentar - liebe Grüße
Gudrun
Liebe Monika,
AntwortenLöschenin Deinem Text kann ich sehr viele Stellen unterschreiben. Für mich rast die Zeit auch unheimlich schnell und gefühlt auch immer schneller, das ist schon unheimlich. Als Kind kannte ich dieses Gefühl überhaupt nicht. Ich hatte alle Zeit der Welt. Sechs Wochen Sommerferien waren wirklich unheimlich viel, so viel, dass ich sogar Langeweile hatte. Kann ich mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen.
Irgendwann muss man die Reißleine ziehen und was ändern. Das habe ich auch gemacht, weil ich es tun musste. Ich war leider nicht so clever und habe von selbst etwas geändert, ich habe einfach nicht erkannt, dass ich das tun musste. Und ich dachte auch immer, ich hätte keine Zeit dafür. Aber das Leben geht seine eigenen Wege und nimmt sich die Zeit einfach.
Ich wünsche Dir alles Gute.
Viele liebe Grüße
Wolfgang